Recap: Kunst – Ausstellung – Diskurs. Kunst und theoretischer Diskurs auf der documenta und anderen Bühnen der Gegenwartskunst

Vom 25. bis 27. Juni 2026 brachte die Tagung „Kunst – Ausstellung – Diskurs“ Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Interessierte zusammen, um über die Rolle theoretischer Diskurse in der Gegenwartskunst zu diskutieren. 

An drei aufeinanderfolgenden Tagen spannten fünf Panels den Bogen von ästhetischer Theorie über Ausstellungen als Erkenntnismedien bis hin zu Fragen nach institutionellen Bedingungen, politischer Praxis und der documenta als globalem Diskursraum.  

Die Tagung hat gezeigt, wie produktiv die Auseinandersetzung zwischen Kunst und Theorie sein kann und wie relevant diese im Vorfeld der documenta 16 ist. 

Credits: documenta Institut, Tagung „Kunst – Ausstellung – Diskurs“, 2026, Fotos: Nicolas Wefers.

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Tagung: Kunst – Ausstellung – Diskurs. Kunst und theoretischer Diskurs auf der documenta und anderen Bühnen der Gegenwartskunst

Wie viel Theorie steckt in der Kunst – und wie viel Kunst in der Theorie? Diese Frage stellt sich mit Blick auf die documenta spätestens seit ihrer 10. Ausgabe im Jahr 1997, als Catherine David den theoretischen Diskurs ins Zentrum der Weltkunstausstellung rückte. Knapp 30 Jahre später griff die Kuratorin der kommenden documenta 16, Naomi Beckwith, diese Frage erneut auf: In ihrer Ausstellung ECHO DELAY REVERB im Pariser Palais de Tokyo fragte sie nach dem Einfluss poststrukturalistischer und postkolonialer Theorien auf die US-amerikanische Kunst.

Personen

Marius Kemper
Wissenschaftliche Mitarbeit