Ein neues, von der DFG gefördertes Forschungsprojekt zur documenta fifteen wird diesen Sommer am Fachgebiet Kunst und Ökonomie starten. Der Fokus liegt auf dem lumbung-Konzept von ruangrupa als sozial engagierte künstlerische Praxis im Globalen Süden. Durch eine eingehende Untersuchung der Infrastrukturen, organisatorischen Praktiken und konzeptionellen Positionen von Künstler*innen und Kollektiven zielt das Projekt darauf ab, eine fundierte Analyse des neuartigen Ansatzes der documenta fifteen und seiner Auswirkungen auf die Zukunft der documenta, die globale Kunstwelt und die Rolle von Kunstinstitutionen im Globalen Norden zu liefern.
Das Projekt umfasst Fallstudien mit Künstlern und Kollektiven in Südostasien (Indonesien) und Nordafrika (Tunesien). Es soll im Juni 2026 beginnen und zwei Jahre und drei Monate dauern.
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